Allgemeine Informationen zur Bestimmung der Dichte von Werkstoffen

Die Dichte eines Körpers bzw. Werkstoffes wird definiert als das Verhältnis seines Volumens zu seiner Masse. Die Dichte wird oft in der Einheit Gramm pro Kubikzentimeter bzw. Kilogramm pro Liter angegeben. Der griechische Buchstabe ρ (rho) dient als Zeichen für die Dichte. Bei der Dichte handelt es sich um eine sogenannte Stoffkonstante. Das bedeutet, dass die Größe des zu prüfenden Werkstoffes keinen Einfluss auf dessen Dichte hat. Durch die mitunter sehr unterschiedlichen Materialeigenschaften von Werkstoffen ergeben sich erhebliche Unterschiede in ihrer Dichte. In Technik und Bauwesen spielt die Dichte der Werkstoffe eine entscheidende Rolle. Insbesondere bei der Berechnung von Gewichten und Gewichtsverteilungen von Konstruktionen müssen die Dichten der verbauten Werkstoffe berücksichtigt werden.

Die zuverlässige Angabe der Dichte eines Werkstoffes ist bei der Konstruktion und Planung von Objekten unerlässlich. Entsprechend wird bei Werkstoffen auf technischen Datenblättern die Dichte angegeben. Die Bestimmung der Dichte eines Werkstoffes und die systematische Einteilung der Werkstoffe nach ihrer Dichte ist ein Teilgebiet der Werkstoffkunde. Eine grundsätzliche Unterscheidung bei der Dichte von Werkstoffen wird zwischen leichten und schweren Werkstoffen vorgenommen. Bei einer Dichte von mehr als 5g/cm³ spricht man von schweren Werkstoffen, leichte Werkstoffe haben eine Dichte die kleiner ist als 5g/cm³. Die Messung der Dichte von Werkstoffen kann zudem Rückschlüsse auf qualitative Zuständen bzw. Veränderungen in ihrem Strukturgefüge geben. 

Bestimmung der Dichte von Elastomeren und Gummiformartikeln

Je nach Art der Elastomerbasis und der verwendeten Zusatzstoffe weisen Gummiformartikel unterschiedliche Dichten auf. Die Messung der Dichte eines Prüflings aus Gummi kann Auskunft über die verwendeten Elastomere geben und zudem Rückschlüsse über Veränderungen an der Elastomermischung ermöglichen. Auch bei der Prüfung der Rohstoffe, die zur Herstellung von Gummiformteilen verwendet werden, sind Dichtemessungen gängige Verfahren, um die Qualität der Bestandteile zu prüfen. Die Bestimmung der Dichte ist zudem ein Mittel, um eine Verwechslung von Compounds zu vermeiden. Durch die Bestimmung der Dichte ist es ggf. möglich, Einschlüsse oder Gasblasen in einem Elastomer, die von außen nicht zu erkennen sind, nachzuweisen.

Bei der Verarbeitung von Gummi zu Gummiformartikeln ist die Bestimmung der Dichte der eingesetzten Materialien daher ein wichtiger Faktor. Mit ihrer Hilfe kann die Rezepturentwicklung und Qualitätssicherung gesteuert werden. Zudem wird die Bestimmung der Dichte zur Produktionskontrolle angewendet. Zur Bestimmung der Dichte von Elastomeren werden unterschiedliche Verfahren angewendet. Je zuverlässiger, präziser und reproduzierbarer die Messung der Dichte abläuft, desto hochwertiger ist die Qualität des Endproduktes. In der modernen Produktionstechnik kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, die präzise Aussagen über die Dichte von Elastomeren und Bauteilen zulassen. 


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