Was ist Silikon?

Die Silikone stellen eine Gruppe synthetischer Polymere dar, die zu den siliciumorganischen Verbindungen gezählt werden. Silikone kommen in der Natur nicht vor und müssen synthetisiert werden. Die Ausgangsstoffe für die Silikon-Herstellung sind gemahlenes Silicium und Methylchlorid. Eine Verwechslungsgefahr zwischen Silicium und Silikon besteht insbesondere im englischsprachigen Raum durch die ähnlichen Bezeichnungen: Silicon = Silizium und Silicone = Silikon. Während Silizium jedoch ein chemisches Element aus der Kategorie eines Halbmetalls ist, ist Silikon immer das Produkt einer chemischen Synthese. Silikon lässt sich nicht eindeutig als organische oder anorganische Verbindung klassifizieren, denn es verfügt über ein anorganisches Gerüst mit organischen Resten.

Die spezielle Molekülstruktur wirkt sich auf die Eigenschaften von Silikon aus: der Kunststoff verfügt über spezifische Eigenschaften, die von keiner anderen synthetischen Polymer-Art erreicht werden. Das Verfahren zur Silikon-Synthese wurde in den 1940er Jahren sowohl in den USA als auch in Deutschland entwickelt. Silikone kommen in unterschiedlichen Produktklassen vor: Silikonöle sind klare, farblose und geruchlose Flüssigkeiten, die in der Industrie für unterschiedliche Aufgaben z. B. als Schmiermittel, Hydraulikflüssigkeit, Zusatzmittel, Isoliermittel etc. Verwendung finden. Öle aus Silikonbasis kommen zudem in der Medizin und Kosmetik zum Einsatz. Silikonharze werden insbesondere in der Technik z. B. in Lacken oder Entschäumern verwendet. Sogenannte Fluorsilikone sind besonders temperaturbeständige Varianten von Silikon. Sie kommen häufig als Schmiermittel, Dämpfungsmittel und Kompressorenöle zum Einsatz.

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PUFFER MIT ZAPFEN

Puffer mit Zapfen von GUMMIVOGT sind in zahlreichen Ausführungen und Kopfformen erhältlich. Sie lassen sich mit einem Handgriff präzise, stabil und dauerhaft in Lochungen oder Bohrungen einpassen. Kompromisslose Qualität von GUMMIVOGT mit ausgezeichneten Dämpfungseigenschaften, langer Haltbarkeit und in hochwertiger Optik.

Silikonkautschuk

Als Silikonkautschuk wird ein synthetisches Elastomer aus Silikon bezeichnet, das hauptsächlich aus Silizium, Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht. Kautschuk auf Silikonbasis enthält häufig Füllstoffe, um die Eigenschaften zu modifizieren oder die Herstellungskosten zu senken. Der Stoff ist in unterschiedlichen Varianten im Alltag und der Industrie weit verbreitet. Silikonkautschuk ist beständig gegen extreme Umgebungen und toleriert Temperaturen von - 55°C bis + 300°C, ohne seine Eigenschaften zu verlieren. Silikonkautschuke können mit Pigmenten eingefärbt werden. Kautschuk auf der Basis von Silikon wird beispielsweise zur Herstellung von Dichtungen, Isolierungen, Kabelummantelungen, Backformen und Schnullern verwendet.

Silikon kommt ebenfalls bei sogenannten Rapid-Prototyping-Technologien zum Einsatz. Das Material dient hier zur Erstellung von Formen für Prototypen und Kleinserien. Silikonkautschuk kombiniert hohe Temperaturbeständigkeit und Robustheit gegenüber äußeren Einflüssen mit hervorragenden physikalischen Eigenschaften. Das macht das Material für die Verwendung im Medizin- und Lebensmittelbereich geeignet. Weitere häufige Einsatzgebiete sind der Automobilund Fahrzeugbau, die Elektrotechnik sowie die Sanitär- und Haushaltstechnik. Profile aus Silikon werden in den unterschiedlichsten Formen und Umgebungen angewendet. Die dienen als Fensterdichtungen, Isolierungen, Dämpfungen etc. Auch in diesem Bereich können die Eigenschaften des Silikonkautschuks durch unterschiedliche Formulierungen nach Bedarf variiert werden.