Was versteht man unter einem Elastomer?

Elastomere sind polymere Kunststoffe, die sich bei Zug- oder Druckbelastungen verformen und beim Nachlassen der auf sie einwirkenden Kräfte wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfinden. Sie sind aufgrund ihrer günstigen Herstellung, Robustheit und vielfältigen Verwendbarkeit weit verbreitet. Im Gegensatz zu Metallfedern speichern Elastomere im verformten Zustand Energie aufgrund ihrer Gummielastizität. Ihre spezifischen Eigenschaften verdanken Elastomere den Querverbindungen ihrer Makromoleküle. Bei Metallen sind die Bindungskräfte zwischen den Atomen für die Elastizität verantwortlich. Bei einem Elastomer entstehen die elastischen Eigenschaften dagegen aufgrund des Verhaltens der Kohlenwasserstoffketten. Diese streben danach einen möglichst hohen Unordnungsgrad (Entropie) zu erzeugen.

Bei der Verformung werden die Kohlenwasserstoffketten des Elastomers neu geordnet und die innere Energie des Elastomers erhöht sich. Da das Elastomer nun danach strebt, wieder in einen energetisch günstigeren Zustand zurückzukehren, entsteht die typische Gummielastizität. Der Vernetzungsgrad der Molekülketten liegt beim Elastomer zwischen dem der Thermoplaste und Duroplaste. Sie bestehen aus langkettigen, schwach vernetzten Makromolekülen auf Kohlenstoffbasis. Elastomere können durch Vulkanisation aus Naturkautschuk und Synthesekautschuken hergestellt werden. Durch die Entwicklung von zahlreichen Synthesekautschuken, die auf die Verarbeitung von Latex verzichten, ist es zu einer Dominanz synthetischer Elastomere gekommen. Die Verarbeitung von Latex zu Elastomeren ist jedoch nach wie vor für bestimmte Produktgruppen von großer Bedeutung.

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SOFTPUFFER

Softpuffer von GUMMIVOGT kommen in zahlreichen Industriezweigen zum Einsatz. Sie lassen sich in Lochungen und Bohrungen problemlos einsetzen und passen sich an variable Wandstärken an. Softpuffer bieten ausgezeichnete Dämpfungseigenschaften und zuverlässigen Schutz. Das jeweilige Dämpfungsverhalten kann durch die unterschiedlichen Kopfformen und Größen der Puffer präzise und nach Bedarf definiert werden.

Einsatzgebiete von Elastomeren

Wie zahlreiche andere Polymere verfügen Elastomere über eine Reihe vorteilhafter und variierbarer Eigenschaften. Neben relativ günstigen Herstellungskosten zeichnen sich Elastomere durch Robustheit und gute Isolations- und Dämpfungseigenschaften aus. Elastomere auf synthetischer oder natürlicher Basis werden entsprechend in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens sowie der Industrie und Produktion eingesetzt. Auto- und Fahrzeugreifen sind die am weitesten verbreitete Verwendung von Elastomeren. Hier werden nach wie vor Anteile von Naturkautschuk verwendet, um die Robustheit zu erhöhen. Dichtungen und Gummiartikel auf Elastomerbasis werden ebenfalls vielfältig eingesetzt.

Das Elastomer ist auch aus der Bekleidungs- und Freizeitindustrie nicht mehr wegzudenken. So werden beispielsweise Sportmatten, Sohlen von Schuhen, Sportgeräte und zahlreiche andere Artikel aus diesem Bereich auf Elastomer-Basis produziert. Silikonkautschuk ist ebenfalls ein weitverbreitetes Elastomer. Es wird nicht nur im Dichtungs- und Dämpfungsbereich eingesetzt, sondern aufgrund seiner gesundheitlich unbedenklichen Eigenschaften auch für Backformen, Mundteile und andere im Kontakt mit Lebensmitteln oder dem menschlichen Körper stehende Objekte.